Kardiomyopathie bei idiopathischer Hämochromatose: Diagnostische Möglichkeiten mit der Kernspintomographie
A. Steudel, T. Krahe, H. Becher, H. Steudel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 15 · S. 590-592
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der idiopathischen Hämochromatose kommt es durch einen bisher nicht bekannten Defekt in der Eisenresorption zu progredienter Eisenablagerungen in den parenchymatösen Organen. Am Herzen kann es dadurch zur Kardiomyopathie mit therapierefraktärer Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen kommen. Die Kernspintomographie ist ein spezifisches bildgebendes Verfahren zum frühzeitigen Nachweis myokardialer Eisenablagerungen. Mit der quantitativen Bestimmung der T2-Relaxationszeit des Myokards ist über die Diagnostik hinaus eine Verlaufskontrolle unter Aderlaßtherapie möglich.