Replantation von autologem kältekonserviertem Nebenschilddrüsengewebe beim permanenten postoperativen Hypoparathyreoidismus1*
P. K. Wagner, M. Rothmund · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 30 · S. 1160-1162
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 16 Patienten wurde kältekonserviertes autologes Nebenschilddrüsengewebe wegen eines permanenten postoperativen Hypoparathyreoidismus replantiert. In 13 Fällen wurde die Anzahl der nekrotischen Zellen im aufgetauten Gewebe histologisch bestimmt und durch Verwendung einer größeren Anzahl von Gewebepartikeln bei der Replantation ausgeglichen. Diese Patienten wiesen im Median nach 6 Monaten eine normale Transplantatfunktion auf. Demgegenüber wurde eine verzögerte Funktionsaufnahme des Autotransplantates beobachtet, wenn kein Ausgleich der Nekroserate erfolgte. Die Ergebnisse belegen, daß die Repl…