Abdominaler Pseudotumor als klinische Manifestation eines Morbus Whipple: T-Zell-Index als Indikator der Krankheitsaktivität und Parameter der Therapiedauer?
A. von Herbay, F. Windler, M. Heckmayr, J. Langkowski, E. Kraas, H. F. Otto · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 42 · S. 1621-1625
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 61jährigen Patientin war ein großer, klinisch inoperabler Oberbauchtumor durch entzündliche Infiltration und mechanische Obstruktion der mesenterialen Lymphknoten mit konsekutiver Lymphabflußbehinderung verursacht worden. Probeexzisionen aus der Mesenterialwurzel und den abdominalen Lymphknoten führten zum Verdacht auf einen Morbus Whipple, eine Dünndarmbiopsie bestätigte die Diagnose. Mit langfristiger antibiotischer Therapie konnte die Patientin erfolgreich behandelt werden. Quantitative Veränderungen in der Zusammensetzung der T-Zell-Subpopulationen zum Zeitpunkt der Diagnose normali…