Azetabulumfrakturen
W. Otto · Zentralblatt für Chirurgie · 2000 · Heft 09 · S. 725-729
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Diagnostik bei Azetabulumverletzungen stützt sich auf gründliche Anamnese, klinische Befunderhebung und die Röntgenuntersuchung. Neben den Standard-Aufnahmen (Becken a. p., verletzte Hüfte a. p., Ala- und Obturatumaufnahme), die die Klassifikation ermöglichen und im wesentlichen die strategischen Therapieentscheidungen stützen, wird die Computertomographie im Sinne der „Feindiagnostik” heute mehrheitlich als unverzichtbar angesehen. Fragmentinterposition, Randimpression und begleitende „occulte” Beckenringverletzung werden aufgedeckt und zur Grundlage spezieller taktischer Therapie-Varianten.…