Ursprünge des Dialogs
D Schmoll, H Haltenhof · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2000 · Heft 03 · S. 107-112
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Das Erkennen des Anderen in seiner seelischen Eigenart ist eine wichtige Voraussetzung für psychotherapeutisches Arbeiten. Doch wie ist Einfühlung überhaupt möglich? Antworten sind von phänomenologisch-philosophischen Ansätzen zur Intersubjektivität sowie von der Säuglingsforschung zu erwarten. Sie werden überblickshaft dargestellt und trotz ihrer epistemologischen Unterschiedlichkeit zueinander in Beziehung gesetzt. Wie sich am Beginn des Zeigens und am „Lesen” mütterlicher Affekte (sog. „social referencing”) erkennen lässt, ist ein Kind ab dem neunten Lebensmonat zu intersubjektivem Verhalten…