Intraoperatives neurophysiologisches Monitoring (IONM) des Nervus recurrens und Mikrodissektion
N.N. · Pädiatrische Praxis · 2000 · Heft 05 · S. 290-296
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Schädigungen des Nervus recurrens treten nach wie vor zahlenmäßig am häufigsten nach Schilddrüsenoperationen auf. Die ein- und besonders die doppelseitige Recurrensparese stellt neben der postoperativen permanenten Hypokalzämie eine ernsthafte Komplikation dar. Lahey plädierte bereits 1938 für die routinemäßige Darstellung des Nervus recurrens, um eine Risikominderung für Recurrensparesen zu erreichen. In diesbezüglichen kontroversen Diskussionen hat man sich in neuerer Zeit auch unter medico-legalen Aspekten für die Darstellung entschieden. Die Umsetzung von funktionskritischen Oper…