CareLit Fachartikel

Psychotisches Erleben im transkulturellen Spannungsfeld

Oktay Yagdiran, Christian Haasen, Michael Krausz · Psychiatrische Praxis · 2001 · Heft 08 · S. 380-382

Dokument
959716
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Oktay Yagdiran, Christian Haasen, Michael Krausz
Ausgabe
Heft 08 / 2001
Jahrgang 28
Seiten
380-382
Erschienen: 2001-01-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Anwendung der Zweitsprache kann bei Migranten zu einer Trennung des Affekts vom Inhalt des Gesagten führen, welches therapeutisch bei emotional belastenden Ereignissen eingesetzt werden kann. Anhand von drei Kasuistiken von Migranten türkischer Herkunft mit einer psychotischen Störungen wird die Bedeutung der Zweitsprache bei Anwendung durch einen muttersprachlichen Therapeuten analysiert. Dieses kann eine sonst nicht tragfähige therapeutische Beziehung ermöglichen, obwohl emotional zentrale Themen dadurch auch vermieden werden können.

Schlagworte

Anwendung Zweitsprache Migranten Emotional Zusammenfassung Trennung Affekts Inhalt Gesagten Führen Welches Therapeutisch Psychiatrische Praxis