Diagnostik und Therapie der Depression nach Schlaganfall
W. Huff, S. Ruhrmann, M. Sitzer · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2001 · Heft 12 · S. 581-591
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Depression tritt nach Schlaganfall häufig, bei 30 - 40 % der Patienten zumindest vorübergehend auf. In der Literatur hat sich bereits der Begriff einer „Poststroke Depression” (PSD) etabliert. Zur Diagnosestellung bestehen keine einheitliche Kriterien, zumeist erfolgt eine Anlehnung an die Klassifikationsschlüssel des DSM beziehungsweise der ICD. In anderen Fällen wird die Diagnose nur anhand von Depressionsskalen gestellt. Obwohl bekanntermaßen hohe Prävalenzraten bestehen, wird die Depression in der Schlaganfallbehandlung in den meisten Fällen nicht diagnostiziert und verbleibt auch nach F…