Bedeutung der frühen akustisch evozierten Potentiale bei der Feststellung des Hirntodes*
M. Stöhr, E. Trost, A. Ullrich, B. Riffel, P. Wengert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1986 · Heft 40 · S. 1515-1519
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Untersuchungen der frühen akustisch evozierten Potentiale an 49 Patienten, welche die klinischen und elektroenzephalographischen Kriterien des Hirntodes erfüllten, zeigten in 12,6 % einen bilateralen Ausfall der im Hirnstamm generierten Komponenten III bis V, in 16,8 % einen Ausfall der Wellen II-V und in 47,4 % einen Verlust sämtlicher frühen akustischen Reizantworten. Damit scheint diese auf der Intensivstation durchführbare Methodik geeignet, den für die Hirntoddiagnose geforderten Ausfall der Hirnstammfunktion nachzuweisen.