On-Demand-Analgesie mit Tramadol bei doppelseitiger Rippenserienfraktur
K. A. Lehmann, U. Rehme, H. Dworzak · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 38 · S. 1449-1450
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 41jährige Frau erlitt eine doppelseitige Rippenserienfraktur, die zu einer ausgeprägten schmerzbedingten Dyspnoe führte. Mit intravenöser Selbstapplikation eines Analgetikums (On-Demand-Analgesie) gelang es, eine rasche Besserung der Schmerzen und eine weitgehende Normalisierung der Atmung herbeizuführen. Die Analgesie erfolgte mit Tramadol (Tramal®), das die Patientin per Knopfdruck in Einzelboli von je 20 mg anfordern konnte; Tagesdosen von knapp 400 mg erwiesen sich als ausreichend. Der freie Zugang zum Schmerzmittel spielte offensichtlich in diesem Fall eine wichtige psychologische Rolle…