Rezidivierende Thrombose der Vena subclavia während Östrogentherapie eines Prostatakarzinoms*
H. Fischer, G. Wambach · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 45 · S. 1725-1727
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem Patienten mit Prostatakarzinom war wegen eines kranken Sinusknotens ein Herzschrittmacher implantiert worden. Vier Wochen später kam es zu einer Thrombose der linken Vena subclavia. Nach vollständiger Wiedereröffnung der Strombahn durch eine thrombolytische Therapie trat im Rahmen einer hochdosierten intravenösen Östrogentherapie ein Thromboserezidiv auf. Während der Ostrogengabe wurde bei unveränderter oraler Antikoagulantientherapie ein kontinuierlicher Anstieg des Quick-Wertes beobachtet, welcher die Synthesesteigerung der Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren durch die Östrogene v…