CareLit Fachartikel

Falciparum-Malaria bei Ostafrika-Touristen trotz Fansidar-Prophylaxe: Ein Beitrag zur wachsenden Chloroquin- und Pyrimethamin-Sulfadoxin-Resistenz in Gebieten Ostafrikas

D. Eichenlaub, H.-G. Hoffmann, Gertrud Rögler, H.-J. Weise · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1983 · Heft 09 · S. 338-343

Dokument
959905
CareLit-ID
Jahr
1983
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
D. Eichenlaub, H.-G. Hoffmann, Gertrud Rögler, H.-J. Weise
Ausgabe
Heft 09 / 1983
Jahrgang 108
Seiten
338-343
Erschienen: 1983-03-04 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Eine Verminderung der Chloroquin-(Resochin®-)-Empfindlichkeit von Plasmodium-falciparum-Stämmen in einzelnen Gebieten Ostafrikas hat zu einer unangemessenen Umstellung der Chemoprophylaxe auf Pyrimethamin-Sulfadoxin (Fansidar®) geführt. Bei fünf Reisenden trat während oder nach Fansidar-Prophylaxe eine Falciparum-Malaria auf. Bei einem schwerkranken Patienten zeigte sich eine therapeutische Chloroquin-R2-Resistenz. Der Krankheitsverlauf war bei einigen Patienten derart protrahiert, daß die Diagnose erst bis zu vier Monate nach Reiserückkehr gestellt werden konnte, zum Teil sicherlich bedingt durc…

Schlagworte

Malaria DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift