Zur Immungenetik der Myasthenia gravis: Bedeutung der HLA-, Komplement- und Gm-Gensysteme für klinische und immunologische Parameter*
H. Grosse-Wilde, K. V. Toyka, U. A. Besinger, I. Doxiadis, K. Heininger, M. Hömberg, V. Hömberg, R. Hohlfeld, A. Fateh-Moghadam, J. Jungwirth, G. Kreeb, U. Vögeler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1983 · Heft 18 · S. 694-700
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 82 nicht verwandten Myasthenia-gravis-Patienten wurden verschiedene immungenetische Markersysteme untersucht. Bei 78 Patienten wurden die zirkulierenden Acetylcholinrezeptor-Autoantikörper quantitativ bestimmt. Für die HLA-Antigene ergaben sich keine signifikanten Frequenzunterschiede im Vergleich mit gesunden Kontrollen; gleiches gilt für die HLA-gekoppelten Bf- und C4-Polymorphismen, den nicht-HLA-gekoppelten C3-Polymorphismus und die Immunglobulin-Allotypen. Auffallend war eine signifikante (P < 0,005) Erhöhung der Heterozygotenfrequenz von 39,7 % in der Gm-Allotyp-Kombination G1m (1), (17…