Hepatozelluläres Karzinom nach Vinylchloridexposition
G. Langbein, W. Permanetter, A. Dietz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1983 · Heft 19 · S. 741-745
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 54jährigen Arbeiter, der berufsbedingt über zwei Dekaden hohen Vinylchlorid-Konzentrationen ausgesetzt war, konnte bereits zu Lebzeiten ein hepatozelluläres Karzinom diagnostiziert werden. Zusätzlich bestanden typische Frühveränderungen wie bei experimentell durch Vinylchlorid ausgelösten Angiosarkomen. In den letzten Jahren ist zwar die im Arbeitsplatzbereich zulässige Raumluftkonzentration von Vinylchlorid drastisch gesenkt worden, wegen der langen Latenzzeit ist aber immer noch mit dem Auftreten von malignen Lebertumoren bei ehemals Exponierten zu rechnen. Im Rahmen des Suchprogramms…