Direkte Rekanalisierung durch transluminale Angioplastie beim frischen Herzinfarkt
W.-D. Bussmann, R. Hopf, W. Schneider, N. Reifart · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1983 · Heft 37 · S. 1383-1386
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Behandlung des frischen Herzinfarktes durch invasive Rekanalisationsverfahren lassen sich gleichzeitig der Verschluß und die Stenose beseitigen: durch direkte transluminale Angioplastie, Passage des Verschlusses mit dem zusammengefalteten Ballonkatheter und Dilatation der Stenose. Bei einem 42jährigen Patienten mit Vorderwandinfarkt und kardiogenem Schock bestand ein hochsitzender subtotaler Verschluß des Ramus interventricularis anterior mit Thrombus jenseits der 99 %igen Verengung. Da der Patient in einem lebensbedrohlichen Zustand war, wurde die Verengung direkt passiert und durch Dila…