Relative Motion Splinting: Indications and Results
Julia Helm, Kai Megerle · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2025 · Heft 03 · S. 178-185
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDurch einen relative motion splint (RMS) können Streck- und Beugesehnen auf einfache Weise nach einer Verletzung oder Operation entlastet werden. Der betroffene Finger wird dabei relativ zu den Nachbarfingern in größere Streckung (relative motion extension splint, RMES) oder Beugung (relative motion flexion splint, RMFS) gebracht, um ein aktives Sehnengleiten in einem geschützten Bewegungsradius für die Reparatur- bzw. Verletzungsstelle zu ermöglichen. Während der RMS zunächst für Strecksehnenverletzungen entwickelt wurde, wird das Konzept bei immer mehr Indikationen eingesetzt. Der RMS zeichnet s…