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Demenz im Kino – Enttabuisierung auf Kosten der Authentizität?

Dennis Henkel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2025 · Heft 24/25 · S. 1462-1466

Dokument
960090
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Dennis Henkel
Ausgabe
Heft 24/25 / 2025
Jahrgang 150
Seiten
1462-1466
Erschienen: 2025-12-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Seit den 1980er-Jahren wird das Motiv der Demenz vermehrt in Spielfilme eingebaut. Ein positiver Trend, der jedoch auch Schattenseiten birgt: Demenzfilme neigen dazu, den Krankheitsverlauf zu verharmlosen und zu beschönigen. Eine solche Verharmlosung durch ein Massenmedium kann in Zukunft dazu führen, dass sowohl die Leiden Erkrankter als auch die herkulische Aufgabe der Pflege unterschätzt wird. Dies kann Versorgungsprobleme schaffen, die Ärztinnen und Ärzten in Zukunft bei der Beratung entsprechender Patienten bzw. Angehöriger bewusst sein sollten.

Schlagworte

Film Demenz Medical Humanities Medizin im Film Medizingeschichte movies dementia medicine at the movies history of Medicine DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift