CareLit Fachartikel

Verstoß gegen arbeitsvertragliche Rücksichtnahmepflichten wegen einer Strafanzeige gegen den Arbeitgeber

PflegeRecht, Neuwied · 2006 · Heft 12 · S. 570 bis 579

Dokument
96046
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Ausgabe
Heft 12 / 2006
Jahrgang 10
Seiten
570 bis 579
Erschienen: 2006-12-01 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Vorgestellt wird ein Urteil des LAG Berlin vom 28 März 2006. Im Leitsatz des Bearbeiters heißt es, wenn eine Arbeitnehmerin gegen ihren Arbeitgeber Strafanzeige erstattet, die leichtfertig unzutreffende Behauptungen enthält und deren alleiniger Zweck es ist, eine Kampagne gegen den Arbeitgeber zu eröffnen, dann liegt darin ein erheblicher Verstoß gegen die arbeitsvertraglichen Rücksichtnahmepflichten. Ein derartiges Verhalten stellt einen wichtigen Grund für eine fristlose Kündigung dar.

Schlagworte

KUENDIGUNG ARBEITGEBER PERSONALMANGEL MITARBEITER PERSONALRAT DRUCK ARBEITSVERHÄLTNIS VERHALTEN SCHREIBEN DOKUMENTATION LEBEN GESUNDHEIT PERSONEN VERTRÄGE FREUNDE BERLIN