Synkopen - eine systematische Übersicht zur Klassifikation, Pathogenese, Diagnostik und Therapie
M. J. Hilz, H. Marthol, B. Neundörfer · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2002 · Heft 02 · S. 95-107
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als Synkope wird die vorübergehende Unterbrechung der Hirndurchblutung mit konsekutivem Verlust des Bewusstseins, des Haltetonus, aber auch spontaner Erholung bezeichnet. Etwa ein Drittel der Bevölkerung erleidet einmal im Leben eine Synkope. Vor dem Bewusstseinsverlust treten Prodromi auf, wie Schwächegefühl, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwitzen, Übelkeit; anschließend bestehen Müdigkeit, Kopfschmerzen, gelegentlich Übelkeit oder Unruhe. Pathogenetisch lassen sich kardiovaskuläre, nicht kardiovaskuläre und ungeklärte Ursachen unterscheiden. Unter kardiogenen Ursachen sind strukturelle Herzerkr…