Subgruppen und Prognose besonders schwer zu enthospitalisierender schizophrener Langzeitpatienten: Eine Differenzierung des „harten Kerns”
Thorsten Meyer, Michael Franz, Bernd Gallhofer · Psychiatrische Praxis · 2002 · Heft 06 · S. 301-305
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Am Ende langjähriger Enthospitalisierungprozesse verbleiben Patientengruppen mit einem besonderen Behinderungsprofil in den Krankenhäusern. Die Literatur legt nahe, dass sozial auffällige und unakzeptable Verhaltensweisen einen Hinderungsgrund für ein Leben in der Gemeinde darstellen. Deshalb wird anhand von Indikatoren des Sozialverhaltens und der Compliance eine solche „Rest”-Gruppe chronisch schizophrener Patienten analysiert. Eine latente Klassenanalyse zeigt drei unterschiedliche Subgruppen, eine davon mit besonders schlechter sozialer Anpassung. Die Prognose der Betreuer sowie der Anteil sp…