Sind Patienten mit Glossodynie psychisch unauffällig?
Volker Niemeier, Jörg Kupfer, Wolfgang Hardt, Burkhard Brosig, Wolf-Bernhard Schill, Uwe Gieler · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2002 · Heft 9/10 · S. 425-432
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINFüHRUNG: Die idiopathische Glossodynie wird allgemein als eine Erkrankung mit ausgeprägter psychischer Beteiligung angesehen. Dennoch liegen bisher kaum psychodiagnostische Studien zu diesem Erkrankungsbild vor. Die Patienten zeigen meist einen geringen emotionalen Bezug zu sich selbst, sind auf ihre Körperbeschwerden eingeengt und lehnen eine psychosomatische Krankheitsattribution ab, können dadurch die Arzt-Patient-Beziehung erschweren und auch die Einleitung einer adäquaten psychosomatischen Therapie verhindern. PATIENTEN UND METHODEN: Es wurden n = 17 Patienten mit der Diagnose einer Gloss…