Wann sind kongenitale Hypertrophien des retinalen Pigmentepithels (CHRPE) mit dem Gardner-Syndrom assoziiert?
Carsten H. Meyer, Ralph Becker, Jörg C. Schmidt, Peter Kroll · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2002 · Heft 09 · S. 644-648
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kongenitale Hypertrophien des retinalen Pigmentepithels (CHRPE) können mit dem Gardner-Syndrom (GS) assoziiert sein. Bereits im Kindesalter bilden sich multiple adenomatöse Polypen im Colon ascendens (familiär-autosomale Polyposis coli [FAP]), die bis zum 35. Lebensjahr immer zu einem Adenokarzinom entarten. Das FAP-Gen mit tumorsuppressiver Funktion wurde auf dem langen Arm von Chromosom 5 (5q21) identifiziert. Als Screeningtest besitzt die ophthalmologische Funduskopie eine besonders hohe Aussagekraft. Patienten mit mehr als 3 CHRPE an einem Auge oder einer bilateralen Beteiligung, als auch Pat…