Von der Pathophysiologie und Prävention des ovariellen Überstimulationssyndroms (OHSS) bis zur stadiengerechten Therapie
S. Kissler, E. Siebzehnrübl, M. Kaufmann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2002 · Heft 12 · S. 1155-1161
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das schwere ovarielle Überstimulationssyndrom (OHSS) kompliziert 0,3 - 5 % der Zyklen kontrollierter ovarieller Stimulation im Rahmen assistierter reproduktiver Techniken (ART). Obwohl die Ursachen des OHSS nicht endgültig geklärt sind, löst das zur Ovulationsinduktion gegebene HCG oder die endogene HCG-Produktion beim Eintritt einer Schwangerschaft das OHSS aus. Es erfolgt eine vermehrte Neoangiogenese und erhöhte Kapillarpermeabilität im Bereich der Ovarien, so dass es lokal zu einem vermehrten Flüssigkeitsübertritt aus den Ovarien in die Bauchhöhle als Aszites kommt, beim schweren OHSS verläuf…