Frühe postoperative Paukeninsufflation - Gefahr für das Transplantat oder Garant für ein Paukenlumen?
A. Dörrie, S. Dommerich, H. W. Pau · Pädiatrische Praxis · 2003 · Heft 02 · S. 102-104
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Eine suffiziente Ventilation der Paukenhöhle kann als entscheidender Faktor für den Therapieerfolg bzw. die Prognose nach plastischen Eingriffen am Mittelohr betrachtet werden. Durch den postoperativen Einsatz von Autoinsufflationsverfahren, wie dem Valsalva- und dem Politzer-Versuch, kann der Patient aktiv die Belüftung des Tympanons beeinflussen. Hierbei muss jedoch auf die Gefahr von Transplantatdislokationen, die durch sprunghafte Druckanstiege im Mittelohr während der genannten Manöver auftreten können, hingewiesen werden. METHODE: Bei 22 Patienten mit einer chronisch mesotympan…