CareLit Fachartikel

Ich- und Über-Ich-Spaltung bei Suchtkranken

Léon Wurmser · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2003 · Heft 02 · S. 178-183

Dokument
961238
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PiD - Psychotherapie im Dialog
Autor:innen
Léon Wurmser
Ausgabe
Heft 02 / 2003
Jahrgang 4
Seiten
178-183
Erschienen: 2003-01-01 00:00:00
ISSN
1438-7026

Zusammenfassung

Abstract Das zentrale Konzept für das Verstehen der schweren Neurose im Allgemeinen, der Suchterkrankungen im Besonderen ist das Zusammenwirken von Traumatisierung, mit deren globalen und damit unversöhnbaren Affekten, und innerem Konflikt, den daraus resultierenden globalen Abwehrvorgängen und absoluten Über-Ich-Ansprüchen. Dabei kommt es charakteristischerweise zu Phänomenen der Identitätsspaltung: zur Prominenz gegensätzlicher Selbstanteile, die gegensätzlichen Teilen des Über-Ichs unterstehen und oft aus sehr archaischen Selbstbildern und Identifizierungen bestehen. Diese Spaltungsphänomene beruhen auf kompl…

Schlagworte

Über-Ich-Spaltung intrasystemische Konflikte Masochismus Sucht Affektregulation Traumatisierung in Sucht PiD - Psychotherapie im Dialog