Die Bedeutung der antihypertensiven Therapie für die Prävention zerebrovaskulärer Ereignisse
M. Hausberg, M. Kosch, K. H. Rahn · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 03 · S. 122-131
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Vielzahl von Interventionsstudien beweist, dass eine antihypertensive Therapie das Risiko eines Schlaganfalls erheblich reduziert. Dies gilt sowohl für ein erstes Schlaganfallereignis als auch für ein Schlaganfallrezidiv. Weiterhin gilt dies sowohl für hypertensive Patienten als auch für Patienten mit einem Blutdruck von weniger als 140/90 mm Hg, die ein erhöhtes kardiovaskuläres Risikoprofil aufweisen. Jede der fünf wesentlichen Klassen von antihypertensiven Medikamenten (Diuretika, β-Blocker, Kalziumantagonisten, ACE-Hemmstoffe und Angiotensinrezeptorantagonisten) ist effektiv hinsichtlich…