Crossmodale interhemisphärische motorische Inhibition nach somatosensorischer Stimulation im fMRT
C Christmann, C Köppe, M Ruf, DF Braus, H Flor · Klinische Neurophysiologie · 2003 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die unilaterale Handbewegung wird wesentlich durch die kontralateralen primären motorischen Areale (M1) kontrolliert. Unilaterale motorische Vorbereitung in Reaktionszeitexperimenten und willkürliche unilaterale Handbewegungen führen ebenso wie unilaterale single und paired pulse transkranielle Magnetstimulation zu Deaktivierung des ipsilateralen primären motorischen Areals. Diese Deaktivierung lässt sich sowohl in verminderten evozierten EMG-Antworten nach ipsilateraler transkranieller Magnetstimulation als auch als anhaltender negativer BOLD-Effekt nach ipsilateraler Handbewegung nachweisen. Zur Erklärung des…