Bewegungs-korrelierte kortikale Aktivität beim Restless Legs-Syndrom
C Rau, F Hummel, C Gerloff · Klinische Neurophysiologie · 2003 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Pathophysiologie des Restless legs-Syndroms ist weitgehend unverstanden. Als Ursache wird eine tageszeitabhängige Desinhibition auf verschiedenen Ebenen des ZNS angenommen, v.a. spinal und in den Basalganglien. Das von Patienten geschilderte Kernsymptom „Bewegungsdrang“ lässt aber vermuten, dass bereits vor Einsetzen der „unwillkürlichen“ Bewegungen beim Restless legs-Syndrom auch der Kortex involviert ist. Um dies zu testen, wurden 4 Patienten mit Restless legs-Syndrom zu dem Zeitpunkt untersucht, an dem sie typischerweise „unwillkürliche“ Beinbewegungen haben (abends). Drei Bedingungen wurden getestet: (A)…