Kryoablation ossärer Metastasen mit modernen Miniaturkryosonden – ist eine lokale Tumorkontrolle möglich?
F Popken, DP König, S Fürderer, J Michael, G Winnekedong, P Eysel · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2003 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Moderne Miniaturkryosonden wurden bisher ausschließlich in der Abdominalchirurgie und der Urologie für die Tumorzerstörung in situ verwendet. Es wird die weltweit erste Verlaufsbeobachtung nach Ablation eines Knochentumors mit diesen Sonden am Menschen vorgestellt. Methoden: Bei einem Patienten mit einem Prostatakarzinom lag eine Humeruskopfmetastase, die trotz Chemotherapie und Bestrahlung größenprogredient und schmerzhaft war. Es erfolgte die Kryoablation mittels insgesamt 4 über Bohrungen in den Humerus eingeführte Kryosonden unter Belassung der behandelten Metastase in situ. Der Patient wurde…