Neues aus der Haarforschung: Einfluss von Prolaktin, Retinoiden und Transforming Growth Factor-β auf das Haarwachstum
Kerstin Foitzik · Aktuelle Dermatologie · 2005 · Heft 03 · S. 109-116
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es hat sich kürzlich gezeigt, dass neben Androgenen und Östrogenen auch das Hormon Prolaktin an der Entwicklung der androgenetischen Alopezie maßgeblich beteiligt ist. Wir konnten zeigen, dass Prolaktin Haarzyklus-abhängig in der Maushaut exprimiert wird und in murinen Maushautorgankulturen in der Lage ist, vorzeitiges Katagen zu induzieren. Auch in isolierten humanen Anagen- und Katagen-Haarfollikeln wird Prolaktin und dessen Rezeptor exprimiert, und eine Behandlung mit Prolaktin über 6 Tage resultiert in ein vorzeitiges Eintreten der Haarfollikel in das Katagenstadium mit gleichzeitigem Anstieg…