CT und MRT bei Urolithiasis
CA Nolte-Ernsting · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2004 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die native Spiral-CT gilt heute als Goldstandard in der Steindiagnostik, wobei Sensitivität und Spezifität an 100% heranreichen. Die CT ist sowohl der Röntgenurographie als auch der Sonographie (plus Röntgenleerbild) überlegen. Steinlokalisation und –größe lassen sich mit der nativen CT exakt bestimmen. Konkremente können gut von Phlebolithen differenziert werden. Indirekte Zeichen wie eine perirenale Fettgewebsimbibierung und eine Verdickung der Gerota-Faszie sind auf nativen CT-Schichten leicht zu identifizieren. Sogar der Grad der Harnwegsdilatation lässt sich ohne Kontrastmittelgabe bestimmen. Durch Einsatz…