Pathologische bewegungskorrelierte kortikale Potenziale (MRCPs) bei Musikern mit aktionsinduzierter fokaler Dystonie
T. Peschel, E. Altenmüller · Klinische Neurophysiologie · 2004 · Heft 03 · S. 96-106
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Musikerdystonien sind durch einen schmerzfreien Verlust der feinmotorischen Koordination lang eingeübter Bewegungsfolgen gekennzeichnet. Als Pathomechanismen werden die Fusion vergrößerter kortikaler sensomotorischer Repräsentationen oder eine Störung der lateralen Hemmung in kortikalen und subkortikalen Schaltkreisen diskutiert. Um die Pathophysiologie der Erkrankung weiter aufzuklären wurden bewegungskorrelierte kortikale Potenziale (MRCPs) bei dystonen Musikern und bei gesunden Kontrollen abgeleitet. METHODE: Neun Musiker mit einseitiger fokaler Hand-Dystonie wurden gesunden Musike…