Vakuumversiegelung zum Management einer Nekrosenbildung infolge eines Anthrazyklinparavasates
DM Forner · Zentralblatt für Gynäkologie · 2004 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Paravasate gehören zu den schweren Komplikationen der intravenösen Chemotherapie. Trotz aller Vorsicht lassen sie sich jedoch nicht immer vermeiden. Anthrazykline haben durch ihre Gewebstoxizität häufig besonders schwere Folgen. Die Infektion einer Paravasatnekrose kompliziert die Behandlung, der Wundverschluss ist häufig schwierig oder gelingt nicht. Anhand des Verlaufs bei einer Patientin sollen die Möglichkeiten, die eine Vakuumversiegelung bietet, dargestellt werden. Bei der Patientin mit beidseitigem Mammakarzinom war ein Portparavasat nach Epirubicingabe aufgetreten. Es kam zur sekundären Infektion und for…