Ein neuropsychologisches Screening zur Erfassung kognitiver Störungen bei MS-Patienten - Das Multiple Sklerose Inventarium Cognition (MUSIC)
Pasquale Calabrese, Elke Kalbe, Josef Kessler · psychoneuro · 2004 · Heft 07 · S. 384-388
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bis zu 50 % aller MS-Patienten weisen kognitive Störungen auf. Diese betreffen insbesondere die Bereiche Aufmerksamkeit, Gedächtnis, konzeptuelles Denken sowie mentale Flexibilität. Sprachfunktionen und intellektuelle Funktionen werden in der Regel nicht beeinflusst. Dementsprechend können vordergründig gute Verballeistungen von tatsächlich vorhandenen Teilleistungsdefiziten ablenken. Die im Krankheitsverlauf auftretenden kognitiven Defizite sind für die individuelle private und berufliche Zukunftsplanung der Patienten entscheidend. Daher sollte eine neuropsychologische Diagnostik bereits zu eine…