Okklusion von Pankreasgangprothesen: Wodurch?
M Farnbacher, R Voll, M Wehler, R Faissner, M Löhr, E Hahn, T Schneider · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Implantation von Kunststoffendoprothesen in den Pankreasgang hat sich in der Therapie der chronischen Pankreatitis etabliert. Das Verfahren wird jedoch durch die rasche Okklusion und die daraus resultierende Notwendigkeit regelmäßiger Prothesenwechsel limitiert. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Analyse des Okklusionsmateriales, um Hinweise auf die Entstehung zu erhalten. Methode: 50 Prothesen (Länge 8.5±2.2 (5–14) cm, Durchmesser 7–11 Fr.) von 39 Patienten (33 M, 6 F; 49±10, 19–73 Jahre) wurden nach endoskopischer Extraktion lyophilisiert, longitudinal inzidiert, Lokalisation und Morphologie…