Erhöhte intrahepatische IP10 mRNA-Spiegel bei HIV/HCV koinfizierten Patienten
T Kuntzen, C Tural, L Leifeld, M Wolff, FL Dumoulin, B Clotet, T Sauerbruch, U Spengler, J Rockstroh · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Hepatitis C Infektion verläuft bei HIV/HCV koinfizierten Patienten wesentlich schwerer und rascher progredient als bei HCV Monoinfizierten. Die Pathogenese des Zellschadens bei Hepatitis C ist bislang nur unzureichend geklärt. IP10 (Interferon inducible protein 10) ist ein in der Leber von Hepatozyten exprimiertes Chemokin, das die Migration aktivierter T-Lymphozyten und NK-Zellen in die Leber über den Chemokinrezeptor 3 (CXCR3) bewirkt. IP10 ist erhöht bei chronischer Hepatitis C, geringer auch bei Hepatitis B und Autoimmunhepatitis, aber nicht bei generalisierten entzündlichen Erkrankungen (z.…