Die Kipptisch-Untersuchung im klinischen Alltag
A Herwig, A Linsa · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Synkopen stellen ein in der klinischen Routine häufiges Phänomen dar, dass in jeder Altersgruppe auftritt. Ca. 3% der medizinischen Notfälle und 3–6% aller stationären Aufnahmen werden durch Synkopen bedingt (Framingham-Studie). Die Kipptisch-Untersuchung ist als Methode zur differentialdiagnostischen Abklärung von Kreislaufregulationsstörungen etabliert. Aus den Blutdruck- und Herzfrequenzveränderungen nach dem Hinstellen lassen sich drei pathologische Orthostasereaktionen differenzieren: 1. Orthostatische Hypotension (OH), 2. Posturales Tachykardiesyndrom (POTS) und 3. Neurokardiogene Synkope (NKS) Wir stellen…