Klinische Variabilität des spontanen Liquorunterdrucksyndroms
E Wiesemann, F Götz, J Bufler, A Windhagen · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Beim spontanen Liquorunterdrucksyndrom kommt es durch ein vermindertes Liquorvolumen zu einem absolut oder relativ vermindertem Liquordruck. Ursache sind meist zervikale oder zervikothorakale Liquorleckagen. Im Vordergrund der Symptomatik steht typischerweise ein lageabhängiger (orthostatischer) Kopfschmerz und es kann kernspintomographisch meist eine diffuse Gadolinium-Anreicherung der Meningen nachgewiesen werden. Wir präsentieren hier 4 Fälle mit einem spontanen Liquorunterdrucksyndrom, die sich in der Symptomatik und im Krankheitsverlauf deutlich unterschieden. Die Diagnose wurde anhand des verminderten Liqu…