Gastroduodenale Ulcusblutung – Objektivierung der Forrestklassifikation durch Doppler-Sonographie?
KE Grund · Viszeralchirurgie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die obere Gastrointestinalblutung mit ihrer Hauptquelle, nämlich peptischen Ulcera im Magen und Duodenum, stellt immer noch – trotz der Möglichkeit medikamentöser Säureblockade, trotz Fortschreiten bei der Operationstechnik und in der Intensivmedizin – ein ungelöstes klinisches Problem dar. Die Rezidivblutungsrate solcher Läsionen v.a. der Klassifikation Forrest 1 und Forrest 2 ist nach wie vor sehr hoch (bis 60%), die therapeutischen Strategien hängen entscheidend von der Klassifikation des Ulcus nach Forrest ab, da Rezidivblutungsrate und Letalität mit dieser Einteilung korrelieren. Leider zeigen e…