Individuelle Hornhautabtragung ohne Wellenfront
PR Preußner · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problem: Wellenfrontfehler, d.h. ortsabhängige Unterschiede in der optischen Weglänge, sind relevant und führen zu charakteristischen Interferenzerscheinungen, wenn sie in der Größenordnung einer halben Lichtwellenlänge liegen. Am menschlichen Auge betragen sie jedoch viele Lichtwellenlängen. Eine „Wellenfrontkorrektur“, bei der diese Fehler hinreichend verkleinert werden können, nämlich unter 1/14 einer Lichtwellenlänge, ist am Auge prinzipiell nicht erreichbar. Folgt daraus, dass sich die Korrektur an der Hornhaut auf Defokus und Astigmatismus beschränken muss, oder sind auch „höhere Fehler“ individuell korrig…