Ein neues Behandlungsverfahren der Depression: Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)
J Cordes, A Mobascher, M Arends, M W Agelink, A Klimke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2005 · Heft 14 · S. 889-892
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die antidepressive Wirksamkeit der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) ist moderat und geringer als die der Elektrokrampftherapie. Die rTMS stellt aber gegenüber dem logistischen Aufwand einer Elektrokrampftherapie ein ökonomisches und gut verträgliches Verfahren dar. Aus diesem Grunde könnte die rTMS insbesondere für ältere depressive Patienten eine neue Behandlungsoption darstellen. Die rTMS wird meist als ein „add on”-Verfahren begleitend zur Psychopharmakotherapie verabreicht. Bisher wurde sie überwiegend bei Therapieresistenz eingesetzt. Aber auch in der frühen Phase einer D…