Gibt es eine selektive Hyposmie bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom?
S Schulze, T Hummel, H Reichmann, B Herting · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund und Ziel der Studie: Riechstörungen als frühes Kardinalsymptom des idiopathischen Parkinson-Syndroms (PD) werden bei bis zu 90% der Patienten beobachtet und sind in der differenzialdiagnostischen Abgrenzung von anderen Erkrankungen mit parkinsonoider Symptomatik außerordentlich hilfreich. Geruchsidentifikationstests trennen möglicherweise am besten PD Patienten von gesunden Kontrollpersonen. Dabei wurde beobachtet, dass bestimmte Gerüche (z.B. „Pizza“ bzw. „Pizza“ und „Wintergreen“) eine besonders hohe Sensitivität und Spezifität zeigten (Hawkes et al. 1993; Daum et al. 2000). In der vorliegenden Stu…