Angsterkrankungen: Tiermodelle und Humangenetik
Martin E. Keck, Christoph K. Thöringer · psychoneuro · 2005 · Heft 03 · S. 139-144
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nur basierend auf einem tieferen Verständnis der Neurobiologie der Angst im Tiermodell und einer kritischen Extrapolation auf den Menschen wird eine kausale Therapie von Angsterkrankungen, die zu den häufigsten psychiatrischen Krankheitsbildern gehören, möglich sein. Es gilt, jenseits der lange Zeit im Focus des Interesses gewesenen Monoamine (wie z.B. Serotonin), neurobiologische Systeme zu identifizieren, die kausal in die Ätiologie und Pathogenese der pathologischen Angst eingebunden sind. An der Ausbildung komplexer Verhaltensweisen einschließlich ihrer Erkrankungen sind viele interagierende…