Evozierte Potenziale in der Diagnostik spinaler Erkrankungen
P. Schwenkreis, M. Tegenthoff · Klinische Neurophysiologie · 2005 · Heft 03 · S. 139-146
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für die Funktionsbeurteilung spinaler Bahnsysteme eignen sich grundsätzlich sowohl motorisch (MEP) als auch somatosensorisch (SEP) evozierte Potenziale. Aufgrund der Physiologie der Reizleitung liefern die MEP dabei Informationen über ventrale Rückenmarksanteile (Pyramidenbahn, Vorderhorn, Vorderwurzelaustrittszone), SEP über dorsale Anteile des Rückenmarksquerschnittes (Hinterwurzeleintrittszone, Hinterstränge). Mögliche klinische Fragestellungen beim Einsatz der evozierten Potenziale umfassen dabei die Objektivierung von Läsionen bei akuten spinalen Erkrankungen, aber auch eine vertikale bzw. h…