Protonen-MRT der Lunge: Infiltrative Veränderungen
J Biederer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2005 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mit schnellen Pulssequenzen ist die MRT geeignet, infiltrative Lungenerkrankungen mit hoher Sensitivität nachzuweisen. Ziel des Kurses ist, geeignete Protokolle für marktübliche Geräte vorzustellen und das Spektrum der Indikationen zu diskutieren. Beim Nachweis frischer Infiltrate sind T2-gewichtete Sequenzen den T1-gewichteten deutlich überlegen. Narbige Residuen oder Fibrose sind hingegen mit mäßiger Signalintensität auch in T1-Wichtung nachweisbar. Für Hochfeld-Geräte (1,0–1.5T) werden schnelle, T2-gewichtete Spinechosequenzen in Atemanhaltetechnik empfohlen (T2-FSE, z.B.: T2-HASTE, MT-STIR, Akquisitionszeit…