Postzosterische granulomatöse Dermatitis mit Nachweis von Varizella-Zoster-Virus-DNA
M. J. Weidmann, M. Gold, O. Dörzapf · Aktuelle Dermatologie · 2005 · Heft 10 · S. 461-463
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Auftreten einer granulomatösen Dermatitis nach einem Herpes Zoster ist ungewöhnlich und eher selten. Auch die Pathogenese bleibt weiterhin unklar. Wir berichten von einer 55-jährigen Patientin, die im Anschluss an einen ausgedehnten Herpes zoster rotbraune Papeln im gleichen Ausbreitungsgebiet entwickelte. Die Patientin litt seit ungefähr 1œ Jahren an einer Hepatitis C-Virus-Infektion. Durch die Histologie konnte der initiale klinische Diagnoseverdacht eines Lichen ruber ausgeschlossen und eine lichenoide granulomatöse Dermatitis bestätigt werden. Mittels Polymerase-Ketten-Reaktion, die aus e…