Warme und trockene Heilpflanzen?
Johannes Gottfried Mayer · Zeitschrift für Phytotherapie · 2005 · Heft 03 · S. 113-118
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die vier Primärqualitäten (warm, kalt, feucht, trocken) der Drogen spielten eine zentrale Rolle bei der Medikation in der Humoralpathologie. Es wird der Frage nachgegangen, ob die Zuordnung der Primärqualitäten heute noch nachvollziehbaren Prinzipien folgte. Deshalb wird hier untersucht, ob sich die modernen Kriterien »Zugehörigkeit zur einer botanischen Familie oder zu einer Wirkstoffgruppe« in der Zuteilung der Primärqualitäten widerspiegeln. Es zeigt sich, dass bei der Zugehörigkeit zur gleichen Familie oder Gattung die selben Primärqualitäten zu finden sind. Bei gemeinsamen Inhaltsstoffen gib…