Kategoriale versus dimensionale Klassifikation von Persönlichkeitsstörungen: sind dimensionale Modelle die Zukunft?
S. Barnow, S. Herpertz, C. Spitzer, M. Dudeck, H.-J. Grabe, H.-J. Freyberger · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2006 · Heft 12 · S. 706-713
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die kategoriale Klassifikation von Persönlichkeitsstörungen (PS) im ICD-10 bzw. DSM-IV weist eine Vielzahl von Problemen auf, unter anderem wird die hohe Komorbidität von PS mit Achse-I- bzw. anderen Achse-II-Störungen unzureichend berücksichtigt und die jeweilige Anzahl zu erfüllender Kriterien erscheint beliebig. Aus diesem Grund plädieren eine Vielzahl von Autoren für eine dimensionale Klassifikation von PS. Allerdings existieren nur wenige Studien zur Anwendbarkeit solcher Modelle für PS, wobei die meisten Befunde zum Big Five vorliegen. In dieser Arbeit werden Befunde zur Anwendbarkeit des b…