Mimik und Emotionalität - am Beispiel depressiver Patienten
Georg Juckel · psychoneuro · 2005 · Heft 07/08 · S. 379-384
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die meisten Emotionen des Menschen werden primär im Gesicht, d.h. in der Mimik ausgedrückt. Daher spielt dieses Ausdrucksorgan in der klinischen Psychiatrie seit langen Zeiten eine ganz besondere Rolle. Mimische Bewegungen haben als psychomotorische Phänomene zwei Seiten, eine motorische und eine emotionale. Schwierig ist es bei psychiatrischen Erkrankungen einzuschätzen, welche der beiden Seiten, oder ob eventuell beide zugleich gestört sind. Dies hätte nicht nur hinsichtlich pathophysiologischer Modelle, sondern auch bezüglich der Behandlung Konsequenzen. Es werden verschiedene Verfahren der ob…