Geschlechtsspezifische Unterschiede im Compliance- und Copingpotenzial onkologischer Patienten
M Grube · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Es gibt Hinweise aus multizentrischen epidemiologischen Studien, bei denen die Daten von mehr als einer Million Patienten eingeflossen sind, dass Frauen längere Überlebenszeiten und eine etwas geringere Sterberate haben als Männer. Dieses Ergebnis legt die Interpretation nahe, dass Frauen gegenüber Krebserkrankungen „robuster“ seien als Männer. Darüber hinaus zeigen verschiedene Studien, dass unter anderem folgende Faktoren geschlechtsbezogen variieren können: die Wahrnehmung der Krebserkrankung, die emotionale Reaktion auf die Tatsache des Erkranktseins, die Expressivität von Gefühlen, die hinter de…